Literatur mit Wein, Käse und Brot:

 

jeweils: 2. Dienstag im Monat von 19.00 bis 20.30 Uhr

live oder online - je nachdem was coronabedingt möglich ist.

 

Ab Mai finden die Treffen wieder um 19.30 Uhr statt!

 

 

 

 

 

Leitung: Barbara Nicolai

 

mail: literatur@kulturkreis-saaldorf-surheim.de

 

 

Termine

 

 

       

 

 

11. 10. 2022

  • Herausgeber ‏ : ‎ Suhrkamp Verlag; 4. Edition (8. August 2015)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 359 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3518466054
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3518466056

 

Rund eine Million Frauen haben im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gekämpft, aber ihr Schicksal ist nirgendwo festgehalten. In diesem Buch sind nun ihre Erinnerungen aufgezeichnet. Die Frauen schildern die unheroische Seite des Krieges, die üblicherweise in Erzählungen und Erinnerungen ausgeblendet wird. Im Gegensatz zu den Männern, die aus dem Krieg zurückkehrten, galten die Soldatinnen keineswegs als Heldinnen, vielmehr begegnete man ihnen mit Misstrauen, ja mit Verachtung. Swetlana Alexijewitsch gibt den Frauen in diesem erschütternden Buch erstmals eine Stimme. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes, unsentimentales und doch fast lyrisches Dokument, das nun in einer von der Autorin überarbeiteten Neuausgabe erscheint.

 

Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen, lebt heute in Minsk. Ihre Werke, in ihrer Heimat verboten, wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, 1998 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und 2013 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 2015 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.

 

 

08.11.2022

 

 

Herausgeber: Diogenes Velrag AG; 5. Edition (24. Februar 2021)

Taschenbuch: 448 Seiten

 

ISBN-10 ‏ : ‎ 3257245548

ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3257245547

 

14 €

 

 

 

 

Der Bienenzüchter Sergej lebt im Donbass, wo ukrainische Kämpfer und prorussische Separatisten Tag für Tag aufeinander schießen. Er überlebt nach dem Motto: Nichts hören, nichts sehen – sich raushalten. Ihn interessiert nur das Wohlergehen seiner Bienen. Denn während der Mensch für Zerstörung sorgt, herrscht bei ihnen eine weise Ordnung. Eines Frühlings bricht er auf: Er will die Bienen dorthin bringen, wo sie in Ruhe Nektar sammeln können.

Andrej Kurkow, Autorenfoto: Fotowerk Aichner

Andrej Kurkow, geboren 1961 in St. Petersburg, lebt in Kiew. Er studierte Fremdsprachen (spricht insgesamt elf Sprachen), war Zeitungsredakteur und während des Militärdienstes Gefängniswärter. Danach wurde er Kameramann und schrieb zahlreiche Drehbücher. Seit 1996 ist er freier Schriftsteller und arbeitet daneben für Radio und Fernsehen. Romane wie "Picknick auf dem Eis" (1999) und "Der Milchmann in der Nacht" (2009) machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Bei Haymon erschien die "Geografie eines einzelnen Schusses", bestehend aus den drei Romanen "Der wahrhaftige Volkskontrolleur" (2011), "Der unbeugsame Papagei" (2013) und "Die Kugel auf dem Weg zum Helden" (2015). Außerdem erschien der hochaktuelle Band "Ukrainisches Tagebuch. Aufzeichnungen aus dem Herzen des Protests" (2014)

13.12.2022

Herausgeber: dtv Verlagsgesellschaft

 

EUR 20,00 [DE] – EUR 20,60 [AT]
ISBN: 978-3-423-28259-8
Erscheinungsdatum: 18.03.2021
22. Auflage
528 Seiten
Format: 13,8 x 21,5 cm
Sprache: Deutsch
 
 
EUR 12,95 [DE] – EUR 13,40 [AT]
ISBN: 978-3-423-22014-9
Erscheinungsdatum: 16.02.2023
1. Auflage
528 Seiten
Format: 12,2 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch

 

Der bekannte Kölner Nachrichtenmoderator Tom Monderath macht sich Sorgen um seine 84-jährige Mutter Greta, die immer mehr vergisst. Was anfangs ärgerlich für sein scheinbar so perfektes Leben ist, wird unerwartet zu einem Geschenk. Nach und nach erzählt Greta aus ihrem Leben – von ihrer Kindheit in Ostpreußen, der Flucht vor den russischen Soldaten im eisigen Winter, der Sehnsucht nach dem verschollenen Vater und ihren Erfolgen auf dem Schwarzmarkt in Heidelberg. Als Tom jedoch auf das Foto eines kleinen Mädchens mit dunkler Haut stößt, verstummt Greta. Zum ersten Mal beginnt Tom, sich eingehender mit der Vergangenheit seiner Mutter zu befassen. Nicht nur, um endlich ihre Traurigkeit zu verstehen. Es geht auch um sein eigenes Glück.

Susanne Abel, Bildcopyright: Hanna Witte, Photography

Susanne Abel stammt aus einem badischen Dorf an der französischen Grenze, arbeitete bereits mit 17 Jahren als Erziehungshelferin und später als Erzieherin. Nach einer Ausbildung zur Puppenspielerin landete sie über den Weg des Theaters beim Fernsehen. Sie schloss ein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin ab und realisiert seither als Autorin und Regisseurin zahlreiche Dokumentationen fürs Fernsehen. Die Autorin lebt und arbeitet in Köln.

Wer Bücher zu Hause hat, die er gerne weitergeben will, kann diese zur Sitzung mitbringen und sich vielleicht ein anderes aussuchen. Was übrig bleibt geht an Gwand & mehr.